Orgel-Anlage

Stadtpfarrkirche
Linz/Österreich

Spieltisch mittig an die Orgel angebaut; über dem Spieltisch das Hauptwerk in C- und Cs Seite, darüber das Schwellwerk, Jalousien an drei Seiten. Das Pedal liegt rechts und links vom Hauptwerk, in C-und Cs Seite. Die Windanlage steht im Turmraum, 3 Magazinbälge mit Vorbalg.

Gehäuse von 1953 (unter Denkmalschutz)
  • Ständerbauweise, verkleidet mit Hartfaserplatten
  • Freipfeifenprospekt mit Zinkpfeifen, über den Pfeifen, als oberer Abschluß, reich ornamental verziert
  • im klanglichen Bereich und an den Abstrahlflächen seitlich, neue Massivholzwände eingezogen

Windladen als Schleifladen

Hauptwerk und Pedal in C- und Cs Seite angeordnet, nach außen abfallend (neutrale Klangverschmelzung)

Schwellwerk chromatisch, auf Sturz gestellt, die großen Pfeifen stehen hinten, die kleinen Pfeifen vorne (defuse Klangverschmelzung, gute Klangabstrahlung in den Raum)

Spielanlage, mit hinten geachsten Klaviaturen

  • mittig, an die Orgel angebaut
  • die Manualverteilung ist

I. Manual Hauptwerk
II. Manual Schwellwerk

Umfänge in den Manualen C-g3, Pedal C-f1

mechanische Spieltraktur als Hängetraktur für alle Werke
elektrische Registertraktur mit Setzeranlage;
Druckknöpfe unter dem Manual I - PP - P - MP - MF - F - FF

Windanlage, 3 Magazinbälge mit Vorbalg im Turmraum

sehr schönes, altes Pfeifenmaterial von Moser 1852 und Hechenberger 1879, ergänzt mit unseren Pfeifen

Zungenregister: Posaune alt, von Hechenberger mit Holzbechern, deutsche Bauweise
die übrigen Zungenregister neu, zum Teil in deutscher und französische Bauweis


Orgelsachverständige sind

Domorganist Dr. Wolfgang Kreuzhuber
Orgelbaumeister Alois Adelberger